Immobilien als Altersvorsorge
Wenn man an die private Altersvorsorge denkt, fallen meistens Begriffe wie Kapitallebensversicherung, Rentensparpläne oder Investmentfonds, wenn es darum geht, welche Produkte man zur zusätzlichen Rentenvorsorge im Alter nutzen kann. Dabei wird eine Anlagealternative, die sicherlich zu den mittlerweile beliebtesten in diesem Bereich überhaupt zählt, zunächst einmal häufig außen vor gelassen. Es handelt sich dabei um das Investment in Immobilien, welches sehr gut zur privaten Altersvorsorge genutzt werden kann. Viele werden sich jetzt zunächst einmal fragen, wie man denn mit Immobilien Kapital für die spätere Rente ansparen soll? Um diese Frage beantworten zu können, muss man selbstverständlich wissen, wie das Investieren in Immobilien grundsätzlich funktioniert, dann kann man auch sehr leicht die vielen Vorteile der Immobilie als Altersvorsorge erkennen.
Immobilienanlage
Grundsätzlich kann man durch eine Immobilienanlage zunächst einmal auf zwei verschiedene Arten einen Ertrag erzielen, unabhängig von der Nutzung als Altersvorsorge. Der einen Weg ist es, Immobilien als Ganzes, oder im Rahmen eines geschlossenen Immobilienfonds als Anteil, zu erwerben. Sind die Immobilien dann nach einiger Zeit im Wert gestiegen, kann man sie wieder teurer verkaufen und hat dadurch die Möglichkeit, einen zum Teil recht erheblichen Gewinn zu erzielen. Der Kauf einer einzelnen Immobilie setzt natürlich ein gewisses Investitionskapital voraus. Wer dieses nicht zur Verfügung hat, kann sich auch in Teilen an einer Immobilien beteiligen, indem er geschlossene Immobilienfondsanteile erwirbt. Neben dem zu erzielenden Ertrag aus Kauf und Verkauf der Immobilie, kann man natürlich auch Einkünfte aus dem Ertrag der Immobilien erzielen. Es kann sich dabei entweder um Miet- oder Pachteinnahmen handeln. Man würde erworbene Immobilie in diesem Falle also nicht selber bewohnen oder wieder verkaufen, sondern die Miet- oder Pachteinnahmen würden zur Renditeerzielung beitragen. Während der An- und Verkauf von Immobilien im Alter doch etwas spekulativ ist, da der Wert einer erworbenen Immobilien natürlich auch fallen kann, trotzdem man den Strom aus regenerative Energien speist, eignet sich die Immobilie als Altersvorsorge durch Miet- oder Pachteinnahmen andererseits sehr gut, da es sich um regelmäßige und relativ sichere Einnahmequellen handelt. Die Frage wo sich die Immobilienanlage befindet ist entscheidend, befindet sie sich beispielsweise in Italien, dann könnte man im Sommer nach Italien reisen und in Verbindung mit der Besichtigung der Immobilienanlage sich die Sehenswürdigkeiten Italien ansehen. Die Immobilie sollte auch über einen Internetanschluss verfügen, damit man Onlinegeschäfte abwickeln kann und um hier und da mal Browsergames spielen zu können.
Ertrag der Immobilienanlage
Neben den genannten Möglichkeiten, aus einer Immobilienanlage einen Ertrag zu erzielen, welcher auch als private Altersvorsorge verwendet werden kann, gibt es noch eine weitere Möglichkeit. Es handelt es dabei um keinen direkten Ertrag während des Ruhestandes, sondern um eine Vorsorge im klassischen Sinne. Man erhöht nicht die Einnahmen im Alter, sondern spart Ausgaben ein. Dieses erreicht man bei der Immobilienanlage in der Art und Weise, dass man die Immobilie schon frühzeitig als selbstgenutztes Wohneigentum nutzt, anstatt weiterhin Miete zu zahlen. Ist der für die Immobilienfinanzierung aufgenommene Kredit dann spätestens mit Eintritt des Rentenalters abbezahlt, hat man durch die nicht mehr vorhandene Belastung im Saldo oftmals mehr Geld zur freien Verfügung, als es durch eine andere Form der Altersvorsorge möglich wäre, da man keine Miete oder Darlehenstilgung mehr zahlen muss. Ein grundsätzlicher Vorteil von Immobilien als Altersvorsorge bzw. Kapitalanlage an sich ist die Tatsache, dass Immobilien als sichere, wertbeständige und sehr solide Geldanlage bezeichnet werden können, die zudem inflationssicher ist. Die durchschnittliche Immobilienrendite liegt zwischen vier und fünf Prozent. Das ist zwar nicht so hoch wie beispielsweise die Durchschnittsrendite bei Aktienfonds, aber zumindest bei dem selbstgenutzten Wohneigentum darf man auch die erhöhte Lebensqualität nicht außer acht lassen, die sich natürlich gerade im Alter auswirkt, wenn man statt zur Miete in seinen eigenen vier Wänden wohnen kann. So kann man sich beispielsweise auch eine Eigentumswohnung in einer betreuten Wohnanlage vom Verkaufserlös des eigenen Objektes anschaffen, was wiederum sehr große Vorteile gegenüber einem Einzug ins Altersheim hat.
Nachteile der Immobilienanlage
Allerdings hat die Anlage in Immobilien auch ein paar Nachteile. Wer sein Kapital in Immobilien investiert, bindet dieses natürlich über eine sehr lange Zeit hinweg, denn eine "vorzeitige" Verfügung ist je nach Marktlage nur schwer möglich. Zudem müssen erhebliche Kaufnebenkosten (ca. 10 Prozent) beim Erwerb der Immobilie, sowie spätere Kosten für Instandhaltung und Reparaturen natürlich ebenfalls mit einkalkuliert werden. Bei vermieteten Immobilien besteht natürlich zudem die Gefahr, dass sie im Ganzen oder in Teilen über eine längere Dauer nicht vermietet der verpachtet werden kann und somit die Einnahmen fehlen. Dennoch ist die Immobilie als Altersvorsorge mit Recht immer beliebter und bietet in diesem Bereich sicher eine gute Alternative zu anderen Produkten.
